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DAR-Basislehrgang

 

11.-13.09.2009

 

Erste Frage: Was machen zehn Heidelberger, vier Frankfurter, drei Konstanzer, eine Münchnerin, ein Mannheimer und ein Marburger mitten im Schwabenländle an einem Freitagabend im September?

Antwort: Logisch. Eintreffabend. Zum DAR-Basislehrgang in Ellwangen-Rohlingen bei Konles.

Zweite Frage: Und was machen sie vorher?

Antwort: Natürlich Sport. Denn zunächst ist mal Schulpferde erwecken aus dem Sommerschlaf der Ferienreitabzeichenkurse angesagt:

 „Du muscht reide, reide… kämpfe, kämpfe… weischt, Springreide is kämpfe! Gib Gas, Gas, Gas… net so schnell… ho…ho… Jetzt gibt’s erscht e’mal ä banane.“

Frage: Was machen zehn Heidelberger, vier Frankfurter, drei Konstanzer, eine Münchnerin, ein Mannheimer und ein Marburger in Ermangelung einescNachtlebens oder anderer vergnügungssteuerwürdiger Aktivitäten?

Antwort: Das beste d’raus. Feinste deutschsprachige Beschallung, eine Runde Irokese für alle, Ellwanger-Rotochsen Edel-Export, sagenhaften Kümmel und die beste Schefin der Welt. Was will man mehr?

Frage: Wie schafft man es zwanzig Reiter vom Anfänger bis zum Halbprofi drei Tage lang so zu beschäftigen, dass jeder nicht zufrieden, sondern begeistert ist?

Antwort: Am besten Herr Konle fragen!

Frage: Wie schafft man es für drei Tage Lehrgang, vier Springstunden, zwei vorzügliche Mittag- und Abendessen, sowie zwei üppige Delux-Frühstücke sowie zwei behaglichen Übernachtungen im Komfort-Hotelzimmer 110 Euro zu verlangen ohne dabei arm zu werden?

Antwort: Das Wunder von Ellwangen!

Frage: Warum versucht ein Kücken mit Eierschale auf dem Kopf auf einem schäumenden Ochsen einen Sprung umzureiten?

Antwort: Weiß kein Mensch.

Frage: Ist es möglich nach so einem Wochenende keinen Körper zu haben?

Antwort: Sollte es jemandem gelungen sein nicht mindestens Rücken, Finger, Bauch, Beine & Po, Arme, Nacken, Leber oder Lunge zu haben, bitte melden. Dopingverdächtig!

Frage: Warum gibt es kein Abschiedsphoto mit allen Teilnehmern, Pferden, der Schefin und Herrn Konle?

Antwort: Weil ein spektakulärer, halsbrecherischer Sprung in die Quere kam und die Rettungssanitäter mit Notarzt es vereitelten.

 

Fazit: Was nehmen wir mit aus diesen drei Tagen?

 

    • Dass den Sprung umreiten tatsächlich ein Ziel sein kann, das sich auch durchaus erreichen lässt.
    • Dass manchen Schulpferden das Bundesverdienstkreuz gebührt.
    • Dass man manchmal mehr Glück als Verstand hat und auch braucht.
    • Dass Reiten nicht immer gut für die Familienplanung ist.
    • Dass es Frauen gibt, die bringen einfach alles zum stehen.
    • Dass es im Herbst keinen Frühlingsflirt gibt.
    • Dass man der tollste Typ sein kann, einem das aber auch nichts bringt, wenn der Stecker einfach zu klein ist.
    • Dass man in Ermangelung eines Playboys auch in der Zeit Vorlesenswertes über das Busenwunder findet.
    • Dass in Studentenreiterdisziplinen wie Abäppeln und Entkleidungs-nahkampf definitiv Nachholbedarf besteht.
    • Wo ein Willy ist, da ist auch ein Weg.